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Unsere Rohstoffe
Holz als nachwachsender Rohstoff wird bei brühl aus zertifizierter, nachhaltiger Bewirtschaftung (FSC) – und, wo immer möglich, aus regionalem Anbau – bezogen.
Die handwerkliche Verarbeitung unserer auserlesenen Lederbezüge in Sattlerqualität garantiert eine hohe Wertbeständigkeit. Die ausgewählten Lieferanten verwenden salzfreie und damit Wasser schonende Konservierungs-Verfahren. Auch im Bereich Textilien sind wir mit unseren nachhaltigkeitsorientierten Herstellern stets auf der Suche nach noch umweltfreundlicheren Lösungen. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der Einsatz von Bambus; ein schnell wachsender Rohstoff, der zum Wachstum weder Insektizide noch Pflanzenschutzmittel benötigt. Gleichzeitig sind Bambusfasern besonders hautfreundlich und weisen hervorragende Gebrauchseigenschaften auf. Aufgrund der hohen Wertigkeit der vielfältigen verwendeten Gewebe zeichnen sich all unsere Sitzobjekte durch besonders große Strapazierfähigkeit und eine lange Lebensdauer aus.
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Herstellung
Alle Herstellungswege sind vom Einsatz beständiger, schadstoffarmer Materialien bis zur Wiederverwertung von Restmaterialien ökologisch ausgerichtet. So werden z.B. die bereits auf ein Minimum reduzierten Lederreste für die Herstellung von Schuhen, Handschuhen und Geldbeuteln verwendet.
Die hohe Eigenverantwortung unserer Beschäftigten wird gefördert und gefordert. Dies spiegelt sich in ganzheitlichen Arbeitsgängen an ästhetisch-funktionalen Arbeitsplätzen wider und begründet die hohe Verarbeitungsqualität unserer Sitzmöbel. Der Einsatz von gesundheitlich bedenklichen Stoffen wird permanent reduziert und wo möglich substituiert. So konnten z.B. die Schadstoffwerte, denen die Mitarbeiter in den Spritzkabinen der Klebe-Anlage ausgesetzt sind, kontinuierlich gesenkt werden. Sie liegen heute bei weniger als 1% vom gesetzlichen Grenzwert und sind damit kaum noch nachweisbar.
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Design
Mehr als 26 nationale und internationale Designpreise belegen, dass wir innovative Wege erfolgreich beschreiten und auf der Basis eindeutiger Konzepte und klarer Linien Trends setzen. Bereits bei den ersten Ideen und Entwicklungsschritten unserer Sitzmöbel legen wir eine umfassende Lebenszyklus-Orientierung zugrunde.
Wir orientieren uns permanent an dem Prinzip der Substituierbarkeit. Wo immer möglich, möchten wir den Einsatz noch verbesserungsfähiger Materialien reduzieren. Dies bezieht sich sowohl auf unsere Produkte als auch auf die weitere Optimierung unserer Arbeitsplätze.
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Philosophie
Unserer Philosophie entsprechend ist es unser Ziel, dem Endkunden einen verantwortungsbewussten Luxus zu bieten. Dabei bieten wir individuelle, kreative Lösungen, die zum einen innovativ und contemporary sind und zum anderen konsequent Verantwortung übernehmen. Durch unseren respektvollen Umgang mit Mensch und Natur können sich unsere Kunden mit bestem Gewissen auf unsere Sofas fallen lassen und sorgenfrei entspannen.
Die Verwendung einwandfreier, hochwertiger Einzelkomponenten bei der Herstellung unserer Sitzmöbel unterstützt ein hervorragendes Raumklima in der Nutzung. Gleichzeitig führt die einfache und sichere Funktionalität unserer Möbel zu einem hohen direkten Kundennutzen.
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Distribution
Der Versand unserer Sitzobjekte wird mit firmeneigenen LKWs vorgenommen. Hierbei steht die optimale Auslastung unserer Fahrzeuge zur Reduzierung unnötiger Wege im Mittelpunkt der logistischen Planungen. Der Fuhrpark wurde bereits 2002 komplett auf Euro5 LKW umgestellt. In Kombination mit jährlichen Fahrerschulungen führte dies zu einer Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und damit der transportbedingten CO2-Emissionen um mehr als 25%.
Unsere autorisierten Handelspartner werden permanent über unsere nachhaltigkeitsorientierten Aktivitäten unterrichtet und sind jederzeit herzlich eingeladen, sich ein eigenständiges Bild unserer innovativen Produktionsanlagen sowie des einzigartigen Ausstellungshauses im Herzen von Bad Steben zu machen.
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Lebenszyklus
Exklusive Qualität bei Material und Verarbeitung garantiert eine fast unbegrenzte Lebensdauer unserer Sitzobjekte. Unsere abziehbaren Hightechgewebe sind sehr strapazierbar und durch eine umfangreiche Auswahl an Wechselbezügen bietet sich für den Kunden jederzeit die Möglichkeit, sein Wohnambiente neu individuell zu gestalten, ohne auf das dezente und zeitlose Design des Vorhandenen verzichten zu müssen. So bedienen wir z.B. mit besonderer Freude wöchentliche Nachfragen nach Wechselbezügen für die beliebte Couch „Carousel“ – ein Modell das wir vor mehr als 15 Jahren eingeführt haben!
Sollte eines Ihrer Sitzmöbel trotz unserer intensiven Konzepte zur Langlebigkeit der Entsorgung zugeführt werden müssen, so geschieht dies durch den Einsatz unserer umweltfreundlichen Rohstoffe und recyclebaren Einzelkomponenten unter geringen Umweltbelastungen. Unsere verantwortungsvolle Lebenszyklusbetrachtung gipfelt in den Modellen mosspink- und plupp_ap - green living. Diese illustrieren beispielhaft die positiven Synergien aus Umweltfreundlichkeit, hoher Wertigkeit und innovativem Style.
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In Verantwortung für Mensch und Natur
„Unser Ziel ist es, nachhaltige Produkte zu entwickeln, die den einzelnen Kunden in seiner Individualität spontan begeistern. Jedes Möbel muss Sinn machen.“
Roland Meyer-Brühl, GeschäftsführerNachhaltigkeit als Herausforderung
Die Lifestyles von heute sind vielfältig und hybrid, individuelle Lebensgewohnheiten und Stimmungen wechseln in bislang ungekannter Dynamik. Zeitlos intelligente Konsumgüter sollten demnach emotional ansprechen, möglichst einfach und flexibel sein. Zudem müssen sie von einer festen unternehmerischen Wertebasis aus entwickelt werden, die dem Verbraucher Orientierung und Sicherheit bietet. Hier steht die generationenübergreifende Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt im Vordergrund, kurz: die Nachhaltigkeit.
„Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“
Brundtland Report (1987)Diese Definition, die unter Vorsitz der Norwegerin Gro Harlem Brundtland von der World Commission of Environment and Development der UN erarbeitet wurde, dominiert bis heute weltweit das Verständnis von nachhaltiger Entwicklung. Der Report, in dem die Kommission aufruft, die Erschöpfung natürlicher Ressourcen, Umweltschutz und intragenerationelle Aspekte sozialer Gerechtigkeit beim Streben nach ökonomischer Entwicklung stärker zu beachten, bildet zudem die Basis der fünf Jahre später in Rio de Janeiro verabschiedeten Agenda 21 der UN.
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Umweltfreundlichkeit als Chance
Nachhaltiges Wirtschaften hat bei brühl Tradition. Alle Herstellungswege sind vom Einsatz beständiger, schadstoffarmer Materialien bis zur Wiederverwertung von Restmaterialien ökologisch ausgerichtet. Diese ganzheitliche Denkweise, die die ökologische und soziale Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus hinweg denkt, verfolgt brühl bereits seit gut 20 Jahren. Wir haben erkannt, dass die Wegwerfgesellschaft nicht mehr tragfähig ist und konsequent auf Komfort und Langlebigkeit gesetzt. So lässt sich mit der Verdoppelung der Lebensdauer eines Produktes z. B. die Abfallmenge halbieren. Unser ökologisches Engagement wurde im Jahre 2002 mit der Bayerischen Umweltmedaille für besondere Verdienste um Umweltschutz und Landesentwicklung gewürdigt. Seit Herbst 2009 ist brühl zudem als erster Hersteller von Sitzmöbeln in Deutschland berechtigt, das geschützte Label „Blauer Engel“ als Ausweis für die besondere Umweltfreundlichkeit zu führen.
Mitarbeiter-Engagement
Unsere Tradition, soziale Aspekte systematisch zu berücksichtigen beginnt ebenfalls Anfang der 80er Jahre. So gelang es durch innovative Verfahrenstechnik z.B. die Werte der Schadstoffe, denen die Mitarbeiter in den Spritzkabinen der Klebe-Anlage ausgesetzt sind, radikal zu senken. Sie liegen heute bei weniger als 1% vom gesetzlichen Grenzwert und sind damit kaum noch nachweisbar. Über technische Maßnahmen hinaus zeigt sich die Mitarbeiterorientierung in der ästhetisch-funktionalen Gestaltung der Arbeitsplätze im gesamten Werk. So arbeiten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Licht durchfluteten, ergonomisch optimierten Arbeitsplätzen. Ganzheitlich organisierte Arbeitsprozesse führen dabei zu hoher Eigenverantwortung und somit zur einzigartigen Qualität Made in Germany.
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Werte schaffen durch Vielfalt, die begeistert
Als Premium-Hersteller streben wir stets danach, Genuss und Begeisterung mit verantwortlichem Handeln zu verbinden. Die konsequente Orientierung am Individuum resultiert in einer Kultur der Vielfalt, die brühl zur Besonderheit unter den erfolgreichen deutschen Nobelmarken macht. Auf der Basis eindeutiger Konzepte und klarer Linien entstehen moderne, überraschende Kreationen, die sich durch ihren persönlichen und sympathischen Charakter auszeichnen. Deren facettenreiche Vielfalt zeigt sich in den umfangreichen Kollektionen. Ob mosspink, plupp_ap., roro, ladybug oder sunrise, die mehr als 30 Modelle bieten ganz eigene Lösungen als Antwort auf die sich dynamisch verändernden Lebensgewohnheiten. So ermöglichen beispielsweise die für zahlreiche Grundmodelle erhältlichen fröhlich-farbigen oder dezenten, meist waschbaren Wechselbezüge dem Kunden die Gestaltung neuer Erscheinungsbilder. Individuelle Lösungen wie diese bieten nicht nur einen konkreten Mehrnutzen beim Endkunden, sondern zeichnen sich auch durch ihre Umweltfreundlichkeit im Sinne der Ressourcenschonung aus. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die individuellen Lebensgewohnheiten der Menschen genau zu beobachten. Deren begeisternde Vielfalt treibt uns an, neue Modelle für Sie zu kreieren.
Damit Sie Ihre Zeit befreit gestalten können – genussvoll, leicht und sinnlich.„Nachhaltigkeit lässt sich weder verordnen noch verbieten. Eine nachhaltige Gesellschaft entsteht nur, wenn sie Lust auf Nachhaltigkeit verspürt. Markenprodukte wie die brühl-Sitzobjekte wecken Phantasie und Lebensfreude. Mit langlebigen Materialien, variabler Nutzung und zeitloser Gestaltung prägen sie zeitgemäß Nachhaltigkeit“.
Walter R. Stahel, Institut für Produktdauer-Forschung, Genf. -

Nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR)
Nachhaltige Entwicklung wurde Anfang der 1990er Jahre von den Vereinten Nationen zum globalen politischen Paradigma erhoben. Aus der Erkenntnis heraus, dass die natürlichen Ressourcen nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen und weiter anwachsende Abfallmengen und Emissionen zu irreversiblen Schäden am Ökosystem Erde führen, unterzeichneten mehr als 170 Staaten die Agenda 21 für eine Nachhaltige Entwicklung. Von der Wirtschaft in den Industrieländern fordert das Aktionsprogramm umweltverträglichere Produktion und verantwortungsbewußtere Unternehmensführung. In die gleiche Richtung zielt die EU- Nachhaltigkeitsstrategie, die darüber hinaus unter dem Titel Corporate Social Responsibility (CSR) ein Konzept vorlegt, das Unternehmen sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene bei der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung im ökologischen und sozialen Bereich unterstützen soll. Im Kern geht es dabei um die Wertschöpfung in den drei Dimensionen Ökonomie, Umwelt und Soziales. Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie bewirbt ebenfalls CSR und fordert Unternehmen auf, das offene Leitbild der Nachhaltigkeit klar mit der eigenen Geschäftstätigkeit zu verknüpfen und hieraus entstehende Chancen offensiv zu nutzen.
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Nachhaltigkeit in der Möbelbranche
In der unternehmerischen Praxis ist Nachhaltigkeit noch kaum angekommen, wie zahlreiche empirische Studien zeigen. Insbesondere das Thema soziale Nachhaltigkeit steckt noch in den Kinderschuhen. Während energieintensivere Branchen die Notwendigkeit und die Chancen einer Nachhaltigkeitsorientierung erkannt haben und sich seit einigen Jahren auf den Weg gemacht haben, sind entsprechend ausgerichtete Strategien in der Möbelbranche noch die Ausnahme. Steigende Rohstoff- und Energiekosten sowie das hierzulande vergleichsweise hohe Lohnniveau haben den Herstellern häufig den Handlungsspielraum genommen, um Arbeitsplatz erhaltende und umweltfreundliche Strategien zu entwickeln. In den letzten zwölf Jahren sank die Zahl der Beschäftigten in der Branche von rund 160.000 auf unter 100.000. Der Druck auf die Unternehmen wächst nicht nur aufgrund der aggressiven Wettbewerber aus Fernost und den Konzentrationsprozessen in Industrie und Handel. Auch die Endverbraucher formulieren im Zuge der notwendigen Preiserhöhungen immer stärker ihre Ansprüche in Richtung Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit des Produktes. Dabei wird die Frage nach Fair-Play in der eigenen Wertschöpfungskette sowie gegenüber Mitbewerbern immer wichtiger. Hier fordern die Verbraucher zunehmend mehr Transparenz. Waren Kunden in den letzten Jahren noch nicht bereit, für ökologische und soziale Zusatznutzen eines Möbels mehr Geld auszugeben, so ist die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Produkte in den letzten Jahren laut Umfragen leicht gestiegen ist. Inwieweit sich diese Bereitschaft am Point of Sale letztendlich realisieren lässt, werden die nächsten Jahre zeigen.
Dr. Christian Geßner / Axel Kölle, Universität Witten / Herdecke
